Personen erkennen und speichern

Diese Seite dokumentiert die bisherige Vorgehensweise zur Erkennung und Speicherung von Personen im Digitalen Familienarchiv. Sie ist bewusst als Übergangs- und Referenzstand erhalten und bildet einen früheren methodischen Ansatz ab.

Der hier beschriebene Weg wird heute in dieser Form nicht mehr aktiv weitergeführt. Aktuell erfolgt die Pflege von Personeninformationen ausschließlich über digiKam im Rahmen einer konsolidierten und vereinfachten Metadatenstrategie.

Hinweis zum Status dieser Seite:
Diese Seite beschreibt eine bisherige Version der Personenverwaltung im Digitalen Familienarchiv. Sie dient der Dokumentation und Abgrenzung und stellt keinen aktuellen Arbeitsstandard mehr dar.

Inhaltsverzeichnis

Einordnung der bisherigen Methode

Die ursprüngliche Vorgehensweise zur Personenerkennung entstand aus dem Bedarf, Personen in großen Bildbeständen eindeutig zu identifizieren und langfristig auffindbar zu halten. Dabei standen Wiederauffindbarkeit und Kontext vor Komfort oder Automatisierung.

Im Laufe der Archivpflege zeigte sich jedoch, dass zu viele parallele Wege und technische Zwischenschritte die Konsistenz gefährden können. Diese Seite hält daher bewusst den früheren Stand fest.

Zielsetzung der Personenerkennung

Ziel Bedeutung im Archiv
Eindeutigkeit Jede Person ist klar identifizierbar und nicht mehrfach angelegt
Langfristigkeit Personeninformationen bleiben über Jahre hinweg nutzbar
Trennung von Ordnungsebenen Personen werden nicht mit Themen oder Schlagwörtern vermischt
Archivfestigkeit Informationen sind unabhängig von einer bestimmten Software

Trennung von Personen, Schlagwörtern und Struktur

Ein zentrales Merkmal der bisherigen Methode war die strikte Trennung zwischen:

  • Personeninformationen
  • thematischen Schlagwörtern
  • Ordner- und Ablagestrukturen

Diese Trennung verhindert semantische Vermischungen und sorgt dafür, dass Personen nicht zu organisatorischen Hilfsbegriffen degradiert werden.

Speicherung von Personeninformationen

Bereits in der bisherigen Methode galt die Grundregel, dass Personeninformationen nicht ausschließlich in Programmdaten abgelegt werden dürfen, sondern als Metadaten an der Datei selbst vorhanden sein müssen.

Familienarchiv-Regel (bereits bisher gültig):
Personen werden ausschließlich über das Metadatenfeld XMP PersonInImage gespeichert.
Personennamen werden nicht als Schlagwörter oder Tags verwendet.

Diese Regel bildet die direkte Brücke zur heutigen Arbeitsweise und wurde inhaltlich nicht aufgehoben, sondern lediglich organisatorisch vereinfacht.

Wechsel zur aktuellen Arbeitsweise

Die heutige Pflege von Personeninformationen erfolgt ausschließlich über digiKam. Damit wurde bewusst ein einzelnes, zentrales Werkzeug festgelegt, um Mehrfachpflege und Inkonsistenzen zu vermeiden.

Alle relevanten Personeninformationen werden dabei weiterhin konsequent in XMP-Metadaten geschrieben. Frühere Hilfskonstrukte, parallele Tools oder zusätzliche Ebenen werden nicht mehr eingesetzt.

Aktueller Stand:
Die Personenverwaltung im Digitalen Familienarchiv erfolgt ausschließlich über digiKam.
Die hier beschriebene Vorgehensweise gilt als dokumentierter Altstand.

Praxis-Checkliste (bisheriger Stand)

  • Wurden Personen eindeutig identifiziert und nicht mehrfach angelegt?
  • Sind Personeninformationen in XMP PersonInImage gespeichert?
  • Wurden Personennamen nicht als Schlagwörter verwendet?
  • Ist die Trennung zwischen Person, Thema und Struktur eingehalten?

Abschließender Hinweis

Diese Seite bleibt bewusst als Dokumentation einer früheren Arbeitsweise erhalten. Sie dient der Nachvollziehbarkeit archivischer Entscheidungen und der klaren Abgrenzung zum heutigen, konsolidierten Vorgehen.

Der aktuelle Arbeitsstandard zur Personenverwaltung ist in den entsprechenden Grundlagenartikeln des Digitalen Familienarchivs beschrieben.