Digitale Archive – Begriffe, Struktur und Einordnung

Der Begriff „digitales Archiv“ wird häufig unscharf verwendet. In diesem Wissensarchiv steht er nicht für einzelne Werkzeuge, kurzfristige Ablagesysteme oder technische Trends, sondern für den langfristigen, strukturierten Umgang mit digitalen Beständen.

Digitale Archive verfolgen das Ziel, Informationen dauerhaft, nachvollziehbar und unabhängig von einzelnen Anwendungen verfügbar zu halten. Entscheidend sind dabei nicht einzelne Dateien oder Softwarelösungen, sondern übergeordnete Ordnungsprinzipien, stabile Strukturen und eine konsistente Systematik.

Abgrenzung zu anderen Bereichen

Diese Kategorie bündelt Beiträge, die sich mit dem Aufbau, der Organisation und dem Betrieb digitaler Archive befassen. Sie grenzt sich bewusst von anderen Bereichen des Wissensarchivs ab:

  • Digitale Archivpraxis: beschreibt konkrete Methoden, Arbeitsweisen und praktische Vorgehensmodelle.
  • EDV & Technik: behandelt technische Grundlagen, Systeme und infrastrukturelle Aspekte.
  • Projekte: dokumentieren individuelle Umsetzungen in einem konkreten Kontext.

Die Kategorie „Digitale Archive“ bildet damit die strukturelle und begriffliche Klammer für alle archivbezogenen Themen.

Langfristiger Charakter

Ein digitales Archiv ist kein statisches Produkt und kein abgeschlossener Zustand. Es ist ein dauerhaft angelegtes System, das mit den enthaltenen Informationen wächst und sich an neue Rahmenbedingungen anpasst, ohne seine innere Ordnung zu verlieren.

Die hier zusammengefassten Beiträge dienen der Einordnung, Orientierung und begrifflichen Klärung – als stabile Grundlage für alle weiterführenden Themen im Bereich digitaler Archivierung.