Arbeitsumgebung für Fotografie, Scan und Bildverwaltung
Die Arbeitsumgebung für Fotografie und Scans ist so aufgebaut, dass Aufnahme, Digitalisierung, Bearbeitung und Archivierung klar voneinander getrennt sind. Ziel ist ein nachvollziehbarer Workflow, bei dem Daten frühzeitig gesichert und langfristig stabil verwaltet werden.
Dieser Artikel beschreibt den Übergang von der Bildentstehung zur zentralen Bildverwaltung, die verwendete System- und Ordnerstruktur sowie die eingesetzten Sicherungsmechanismen.
Inhaltsverzeichnis
- Fotografieren und erste Ablage
- Zentrale Bildverwaltung
- System- und Ordnerstruktur
- Sicherungsmechanismen
- Fazit
Fotografieren und erste Ablage
Während der fotografischen Arbeit werden bewusst nur wenige SD-Karten eingesetzt. Die Karten dienen ausschließlich als temporäres Aufnahmemedium bis zur ersten Sichtung und Ablage.
Die erste Ansicht der Bilder erfolgt auf einem iPad. Der Import geschieht direkt in Apple Fotos, wodurch eine sofortige, temporäre Datensicherung über iCloud erfolgt. Das iPad verfügt über eine eigene Datenleitung, sodass die Sicherung unabhängig vom Arbeitsplatzrechner durchgeführt wird.
An diesem Punkt treffen sich die beiden Arbeitsbereiche Fotografieren und Bild Scannen, da beide Workflows anschließend in die gleiche zentrale Bildverwaltung überführt werden.
Zentrale Bildverwaltung
Die zentrale Bildverwaltung und Bildbearbeitung erfolgt auf einer dedizierten HP Workstation. Diese ist ausschließlich für die Verwaltung und Bearbeitung von Bildern vorgesehen.
Die Verwaltung der Bildbestände erfolgt mit Adobe Lightroom Classic. Die Software dient dabei nicht als primärer Speicherort, sondern als Verwaltungs- und Arbeitsoberfläche für klar definierte Ordnerstrukturen.
System- und Ordnerstruktur
Die Arbeitsumgebung ist auf mehrere Volumen aufgeteilt, um System, Cache, Arbeitsdaten, Archiv und Rohdaten klar zu trennen.
- C:\ – Betriebssystem
- D:\Cache – Cache-Dateien der eingesetzten Programme
- D:\[User]\Bilder – benutzerbezogene Sammlung und Arbeitsdaten (.TIF, .HEIC, .CR2, .RW2)
- E:\Bilder-Archiv – langfristiges Bildarchiv mit Verschlagwortung (.DNG, .JPG, .HEIC)
- E:\Bilder-Rohdaten – reine Ablage von Scan-Rohdaten (.TIFF, HDRi)
- NAS – ausgelagerte Kundendaten (.TIFF, HDRi, DNG)
Diese Trennung erleichtert sowohl die tägliche Arbeit als auch die gezielte Sicherung einzelner Datenbereiche.
Sicherungsmechanismen
Die Sicherung der Bilddaten erfolgt mehrstufig und kombiniert lokale sowie netzwerkbasierte Verfahren.
Laufende Änderungen an Arbeitsdateien werden lokal über die Windows File History gesichert. Dabei handelt es sich um ein integriertes Microsoft-Bordmittel, das fortlaufend Dateiversionen speichert.
Zusätzlich werden dreimal täglich automatisch Volumen-Schattenkopien erzeugt. Auch diese Funktion basiert auf Microsoft-Bordmitteln und ermöglicht die Wiederherstellung früherer Dateistände.
Beim Neustart der Workstation sowie anschließend stündlich wird eine vollständige Datensicherung mit Synology Active Backup for Business auf die NAS durchgeführt. Dadurch existiert stets eine aktuelle, vom Arbeitsplatz getrennte Sicherung der relevanten Datenbestände.
Fazit
Die beschriebene Arbeitsumgebung verbindet Fotografie, Scans und Bildverwaltung zu einem konsistenten Workflow. Durch die klare Trennung von Arbeitsdaten, Archiv, Rohdaten und Kundendaten sowie durch abgestufte Sicherungsmechanismen bleibt die Bildverwaltung nachvollziehbar, belastbar und langfristig stabil.
Hinweis: Dieser Artikel beschreibt eine persönliche Arbeitsumgebung für Fotografie und Scans. Die dargestellte Struktur basiert auf praktischer Erfahrung und stellt keinen allgemein verbindlichen Standard dar, sondern einen dokumentierten, reproduzierbaren Ansatz.